Verrückt nach Gipfel_Glück

Am Mittwoch hatte mich das Wanderfieber wieder einmal gepackt. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen schnappte ich meine Wanderschuhe, um auf einen meiner Lieblingsgipfel im Frühling zu steigen.

Früh morgens wanderte ich vom wunderschönen Balbier Wasserfall in Gortipohl los, steil hinauf führte mich der Weg zum idyllisch gelegenen Maisäß Manigg. Ich war begeistert von der Blumenpracht, der Duft vom blühenden Almrausch und die Bunten Wiesen mit Enzain, Silberwurz, Mehlprimel und Gelbe Alpenkuhschelle bezauberten alle meine Sinne.

Auf einem schönen Höhenweg ging es mit Blick auf den mächtigen Valschavieler Madere taleinwärts, bevor es nach rechts zu einem weiteren steilen Gipfelanstieg abbog.

Am Grappeskopf angekommen genoss ich ein unglaubliches 360 Grad Bergpanorama und machte in aller Ruhe eine gemütliche Gipfelrast.

Für den Abstieg wählte ich die Route über die Alpe Netza, entlang vom Balbierbach. Das Tal ist landschaftlich beeindruckend und begeistert mich jedes Mal wieder aufs Neue.

Der krönende Abschluss der Wanderung führte über Netza und Montiel – wunderschöne Maisäßlandschaften mit herrlichem Ausblick auf die Montafoner Bergwelt.

Eine sehr lange, aber auf jeden Fall lohnenswerte Gipfeltour mit fantastischem Weitblick.

Entdeckungstour am wunderschönen Alpstein, im benachbarten Apenzellerland

Es gibt doch nichts schöneres, wie die Begeisterung fürs Wandern teilen zu können. So verabredete ich mich mit meiner Wanderführerkollegin Swiss-Wander-Kathi für eine gemeinsame Abendwanderung.

Zu Beginn zeigte sich das Wetter leider nicht grad von seiner schönsten Seite – im Auto warteten wir das Gewitter, den Platzregen und den Hagel ab. Und es hat sich wirklich gelohnt: Nach dem Regen kam die Sonne. Ruckartig verzogen sich die Gewitterwolken und die Sonne kam zum Vorschein.

Wir genossen die ruhigen Abendstunden bei einer tollen Panoramawanderung mit atemberaubendem Ausblick auf den Sämtisersee und die mächtige Bergkulisse des Alpstein. Im Abendrot gönnten wir uns am Fuße des Hohen Kasten eine köstliche Bauernjause, bevor wir bei Sonnenuntergangsstimmung wieder zurück zu unserem Ausgangspunkt wanderten.

Auch die Tierwelt freute sich über den tollen Abend, wir durften zahlreiche Birkhühner während ihrer Balz beobachten.

Ein wunderschöner Ausflug im Alpstein – ich komme wieder!

Die Tierwelt erwacht

Bei meiner frühmorgendlichen Wanderung durchs schöne Gauertal durfte ich gleich mehrere meiner liebgewonnenen Tierfreunde begrüßen.

Als die Sonne die ersten Bergspitzen erleuchtete und langsam der Tag erwachte, waren sie wie ich bereits unterwegs: Bachstelze, Murmeltier, Wildhase, Gämse und Rotwild

Mit meinem Fernglas ging ich auf Beobachtungstour und hielt diese besonderen Begegnungen sogar mit meiner Fotokamera fest. Nicht nur ich, sondern auch die Tierwelt, startet voller Elan in die kommende neue Sommersaison.
Nach den harten Wintermonaten können die Tiere nun endlich wieder durchatmen und sich auf die für sie entspanntere Jahreszeit, den warmen und nahrungsreichen Sommer, freuen.

Die Krokusblüte im Gauertal ist ein weiteres Highlight, das ich an diesem Morgen erleben und genießen konnte.

Die Vorfreude, meinen Gästen diese wunderbare Vielfalt unserer Tier- und Pflanzenwelt näher bringen zu dürfen, ist riesengroß.

Bezauberndes Frühlingserwachen

Krokusse und Enziane sprießen, Vögel zwitschern, die Sonne strahlt – die Wandersaison hat begonnen!

Ich liebe den Frühling mit seiner wundervollen Blumenpracht, wenn die Wiesen sich in kunterbunten Farben zeigen und die Natur langsam wieder zum Leben erwacht.

Besonders jetzt im April und Mai zeigt sich der Sonnenbalkon Bartholomäberg wieder von seiner allerschönsten Seite.
Gestern konnte ich wieder einmal zu einem meiner absoluten Lieblingsplätzen in meiner wundervollen Heimat wandern.

Die Zimba, treffend auch das Matterhorn des Montafon genannt, spiegelte sich im Fritzensee wieder und die Schönheit der Krokusse versetzte mich in eine wundervolle Traumwelt.
 
Ich freue mich schon sehr auf meine ersten geführten Frühlingswanderungen und kann es kaum erwarten, meinen lieben Gästen die kunterbunte Naturvielfalt zu zeigen.

Idyllische Fackelwanderung

Der Abend des Ostersonntag wurde zu einem ganz besonderen Erlebnis für meine zwei Städtereisenden aus Spanien.

Gemeinsam wanderten wir in der Stille der Abenddämmerung von der Altstadt Bludenz aus, vorbei an der St. Laurentius Kirche, zum Montikel Panoramaweg. 

Am höchsten Punkt angekommen hatten wir einen atemberaubenden Blick auf das Lichtermeer der Alpenstadt Bludenz. Die Bergsilhouette zeichnete sich am rötlich gefärbten Himmel deutlich ab und die ersten Sterne kamen bereits zum Vorschein.
Bei einer gemütlichen Rast, verwöhnte ich meine Gäste mit einem hausgemachten Früchtepunsch und überraschte sie mit selbstgemachten süßen Köstlichkeiten.

In der sternenklaren Nacht entzündeten wir unsere Fackeln und wanderten über den Ferdinand Gassner Weg nach Rungelin. Eine abenteuerliche Abendwanderung über den Dächern der Alpenstadt Bludenz, mit Blick auf die umliegenden Berge und Talschaften.

Diese leichte und auch für Familien sehr zu empfehlende Tour findet regelmässig, jeden Sonntagabend, gegen Voranmeldung statt.

In der Stille der Vollmondnacht

Am Karsamstag war es wieder einmal so weit, der Mond zeigte sich in all seiner Fülle. In der Abenddämmerung brach unsere Gruppe ins Abenteuer Vollmondnacht auf und das Wetterglück war ganz auf unserer Seite.

Zu Beginn hatten wir zwar Windböen, starke Bewölkung und es tröpfelte sogar leicht. Doch als wir dann in Richtung Rellseck wanderten, blinzelte der Vollmond bereits aus einer Wolkenlücke heraus. Die Begeisterung bei meinen 6 Gästen war spürbar.

Am Rellseck angekommen zeigte sich die Bergsilhouette im Abendrot und der Blick auf das Lichtermeer der Alpenstadt Bludenz war einzigartig.
Wir entzündeten unsere Fackeln und wanderten im Schein der Flammen mit Blick auf den Vollmond zum Fritzensee. Alle Wolken hatten sich mittlerweile verflüchtigt und es war sternenklar.

Am Fritzensee angekommen wurden wir von einem weiteren Naturspektakel überrascht. Wir hörten das laute Gequake der Frösche – ein richtiges Froschkonzert, das auf die Paarungszeit zurückzuführen war. Ein ganz spezielles Erlebnis für uns alle, noch nie hatten wir dieses Naturschauspiel hautnah erlebt. Meine Gäste waren so begeistert, dass sie sogar für einige Zeit den Vollmond völlig vergaßen und sich ihre Aufmerksamkeit voll und ganz den vielen Fröschen widmete.

Nach einer kurzen Pause und meiner süßen hausgemachten Aufmerksamkeit, den nussigen ‘gemsli Hara, machten wir uns wieder auf den Rückweg und wanderten im Schein des Vollmondes, ganz ohne Stirnlampe, zurück zu unserem Ausgangspunkt am Bartholomäberg.

Aus einem eingelösten Weihnachts- und Geburtstagsgutschein wurde für meine Gäste ein unvergesslicher und einzigartiger Abend – alle waren begeistert!

Winter-Saisonfinale. Echt jetzt?

Zur Zeit heißt es, jede sich noch bietende Gelegenheit bei Schopf zu packen.
Und die heutige Schneeschuhtour im Gauertal erfüllte wirklich alle Winterträume.

Ganz für uns alleine stapften wir durch die verschneite Winterlandschaft. Alles war frisch angezuckert und die Sonnenstrahlen erleuchteten die Schneedecke in einem besonderen fürs Frühjahr typischen Licht.

Was mich am Schneeschuhwandern so fasziniert?
Das ist die Ruhe, die unberührte Natur, das Knirschen unter den Füßen und das Glitzern der Schneekristalle.
Im Winter ist die Landschaft einfach außergewöhnlich schön.

Ich freue mich noch Tag für Tag auf ein tolles Wintersaison-Finale mit meinen Gästen!

Winter-Comeback

Überraschend zu Frühjahrsbeginn, aber typisch im April, hatten wir heute eine wunderschöne Schneeschuhtour bei tief winterlichen Bedingungen. Zur Abwechslung einmal in der schönen benachbarten Schweiz.
Verschneite Zuckertannen und Tiefschnee ließen das Herz meiner Gäste höher schlagen.
Schnee_Genuss Momente wie im Bilderbuch!

Bei abklingendem Schneefall starteten wir unsere Schneeschuhwanderung am frühen Nachmittag.
Im frischen Pulverschnee stapften wir durch die verschneiten Wiesen und Hänge. Das Wetter war leicht bewölkt und lockerte nach und nach ein wenig auf.

Wir genossen die Ruhe und verhielten uns ganz ruhig um zwei Gämse nicht zu stören, die wir aus nächster Nähe beobachteten.

Am Gipfel angekommen wärmten wir uns mit einem heissen Früchtepunsch und genossen die mitgenommene selbstgemachte Gipfeljause.
Innerhalb weniger Minuten wurde das Wetter freundlicher und die Sonne kam sogar etwas zum Vorschein.

Wir erlebten ein einmaliges Naturschauspiel, ein ganz besonderer und einzigartiger Sonnenuntergang!

Meine Gäste waren begeistert und werden, wie sie sagten, noch lange auf diesen schönen Moment zurückblicken.

Spektakulärer Sonnenuntergang bei Saharastaub

Heute machte ich mich einmal alleine auf den Weg, um ein ganz besonderes Naturschauspiel nicht zu verpassen. Denn der Himmel war etwas trüb und von Saharastaub leicht orange gefärbt.

Mit den Schneeschuhen am Rucksack startete ich meine Wanderung am Bartholomäberg. Es war sehr frühlingshaft warm und am Fritzensee sprießten bereits die ersten Krokusse.

Beim Jagdhaus angekommen, zog ich meine Schneeschuhe an und stapfte auf der sehr weichen Schneedecke aufs Wannaköpfle. Oben angekommen machte ich mir es sehr gemütlich und gönnte mir eine feine Jause mit Kräutertee und harrte gespannt der Dinge die da wohl kommen würden.

Der Himmel war durch den vielen Saharastaub in der Luft ungewöhnlich diffus, eine ganz spezielle Stimmung. Nach und nach senkte sich der Sonnenball immer weiter nach unten. Es eröffnete sich ein unglaubliches Farbenspiel, der Himmel zeigte sich in allerlei ungewohnten Orange- und Rottönen.
Es war eine unbeschreiblich schöne Sonnenuntergangswanderung!

Im Abendrot machte ich mich dann langsam wieder auf den Rückweg nach Bartholomäberg und genoss meine gewonnenen Eindrücke, die mich auch noch weiter im Traum begleiteten.

Dem Sonnenaufgang entgegen

Gestern dachte ich mir, es ist wieder einmal Zeit für ein winterliches Abenteuer.

Bei sternenklarer Nacht machte ich mich im Schein meiner Stirnlampe auf den Weg zu einem meiner größten Lieblingsplätze, ein Berggipfel im wunderschönen Verwall.

Die Schneedecke war gefroren und so stapfte ich knirschend auf der harten Schneeoberfläche. Im Morgenrot erreichte ich den Gipfel, es eröffnete sich ein wunderschöner Weitblick auf die umliegenden Berge, der Himmel war tiefrot verfärbt und zeigte eine unbeschreibliche Morgenstimmung.

Es war bitter kalt und windig, langsam erleuchteten die ersten Sonnenstrahlen die Berggipfel, der Wind schwächte ab und die Sonne erwärmte mich langsam wieder.
In der Morgensonne machte ich mich auf den Rückweg, ich genoss die Ruhe, konnte zahlreiche Tierspuren auf der Schneedecke entdecken und hatte sogar das Glück einem Schneehasen zu begegnen.

Das frühe Aufstehen hat sich wieder einmal gelohnt – es war ein unvergessliches und einmaliges Schnee_Genuss Wintererlebnis!